A un avión en la noche
Unpiratanos robalas estrellasy se las lleva al marsobre unpezvolador.
A un avión en la noche
Unpiratanos robalas estrellasy se las lleva al marsobre unpezvolador.
Zugenommen oder abgenommen?
Anfangs ab, dann wieder etwas zu, unterm Strich gleich.
Haare länger oder kürzer?
Kürzer.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleich kurzsichtig, aber die Brille ist schiefer und zerkratzter. Wird Zeit für eine neue Brille, um meine Kontaktlinsen auch mal rauszunehmen.
Mehr Kohle oder weniger.
Gleich viel Geld, weniger Leute, also mehr.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Keine Ahnung. Bei meinem normal verfügbaren Geld ist kaum Spielraum für große Ausreißer. Da ich mir aber zwischendurch was leihen musste, wohl mehr.
Der hirnrissigste Plan?
Nach der Konferenz da drüben im gleichen Monat auch noch zig Veranstaltungen zuzusagen und umzuziehen.
Die gefährlichste Unternehmung?
4x über den Atlantik fliegen.
Die fast gefährlichste Unternehmung: In Chile sein, während dort die Erde bebt. Das Beben kam mir aber zwei Tage zuvor, und so bin ich in BsAs geblieben.
Durch eine geschlossene Glastür rennen.
Mehr Sport oder weniger?
Etwa so viel wie mein 2010-Ich, deutlich weniger als das von 2009. Wenig.
Die teuerste Anschaffung?
Die digitale Spiegelreflexkamera und das neue Laptop.
Das leckerste Essen?
Kurz vor Jahresende Miesmuscheln in Weißweinsud von S.
Das beeindruckenste Buch?
Vielleicht Martín Kohan (Ü Peter Kultzen): Zweimal Juni (Dos veces junio).
Oh, und dann war da natürlich noch mein Buch. Aber im Verhältnis zu all der Arbeit, die drin steckt, war der Moment, als die beiden Kartons dann vor mir standen, gar nicht so
beeindruckend.
Das enttäuschendste Buch?
Luiz Claudio Cardoso (Ü Gesa Hasebrink): Der Tag, an dem sie Vater holten (Meu pai, acabaram com ele).
Der ergreifendste Film?
Die Fremde.
Der beste Theaterb4hesuch?
Ich war nur ein Mal im Theater, und das war mau.
Die beste CD?
Am meisten gehört: Yata pata und die anderen griechischen Kinderlieder.
Die meiste Zeit verbracht mit…?
Klar werden.
Zeug.
Baby B. zum Schlafen bringen.
Nicht hinterherkommen.
Die schönste Zeit verbracht mit… ?
Baby B. und S.
Vorherrschendes Gefühl 2010?
Puh!
2010 zum ersten Mal getan?
Jemanden gebeten auszuziehen.
Ein Spiel der 2. Bundesliga im Stadion gesehen. (6:1, gewonnen)
Ein Spiel der 1. Bundesliga im Stadion gesehen. (2:1, verloren.)
2010 nach langer Zeit wieder getan?
Gemeinsam kochen.
Am Deich rodeln.
Herzklopfdingens.
3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Januar, Februar, März.
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Das ist richtig so. (Mich selbst.) (Wollte und habe.)
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Es war nicht so das Geschenke-Jahr.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Der alte Schreibtisch meiner Großeltern aus dem nun aufgelösten Arbeitszimmer.
Die schönste neue Bekanntschaft, die ich gemacht habe?
Der neue Nachbar.
Der folgenreichste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
a) Den behalte ich lieber für mich.
b) Den auch.
Der folgenreichste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
a) "...möchte ich, dass Du dann ausziehst."
b) "Du kannst auch bei mir Fußball gucken."
2010 war mit 1 Wort…?
Entscheidungsreich.
Die beste Begründung für Joachim Gauck liefert Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrer Laudation zum 70. Geburtstag von Joachim Gauck:Hier geht es weiter:
“Weil wir immer wieder Debatten brauchen, weil wir uns immer wieder miteinander austauschen müssen, ist es so gut, dass wir Sie, Herr Gauck, haben. Denn Sie legen den Finger in die Wunde, wenn Sie eine Wunde sehen, aber Sie können auch Optimist sein und sagen: Es geht voran. Beides brauchen wir. Danke, dass es Sie gibt. Danke, dass Sie weiter da sind.”
Noch einmal fremde Federn, und dann kann es richtig losgehen, das neue Jahr. Lasst uns was draus machen. Was Gutes.
Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin,
Ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum Du Dich bemühst
Möge Dir gelingen.
(Wilhelm Busch)
Madame empfiehlt eine rauschende Ballnacht. Sorgfältig herausgeputzt und in Schale geworfen mit dem/der Liebsten oder vielen Freunden tanzen gehen, zu grandioser Livemusik in prachtvollem Ambiente. Um Mitternacht erhitzt, beschwipst und schwindelig getanzt anstoßen und küssen. Sich vieles wünschen und weitertanzen. Morgens mit müden Füßen und glücklich durch den Schnee nach Hause laufen, bei den Freunden eingehakt oder beim Liebsten im Arm.
Wenn das nicht geht, könnte man auch versuchen, alle glückbringenden Silvesterbräuche unterzubringen, die man so kennt. Also zum Beispiel: Für die Zukunft zunächst Bleigießen, dann um Mitternacht anstoßen, Krapfen essen, auf einen Stuhl steigen, mit jedem Glockenschlag eine Weintraube essen, eine gelbe Unterhose tragen, mit einem Koffer um die zentrale Plaza laufen, "Auld lang syne" singen. Und sich wünschen, nächstes Jahr eine rauschende Ballnacht zu erleben. Oder ein Babykind zu haben, an dessen Bettchen man wacht.
Sind gute Vorsätze Albernheiten? Wegen des äußeren Anlasses? Wenn ein relativ banaler äußerer Anlass wie ein Datum zu Reflexion über das eigene Tun und Lassen führt, über den eigenen Lebenswandel, den Umgang mit den anderen, über die eigentlichen, wesentlichen Ziele und wie man sich denen vielleicht annähern könnte - dann sehe ich nicht, was daran albern sein sollte. Oder ist der am 31. gehegte Glaube albern, dass nun aber wirklich ab dem 1. dauerhaft alles (und vor allem: man selbst?) anders wird? Vielleicht. Aber Anlässe braucht man, und Daten sind für mich durchaus bedeutsam und haben auch einen romantischen Aspekt. Und Innehalten und Überdenken kann so verkehrt nicht sein.
Hab ich nun gute Vorsätze fürs neue Jahr?
Letztes Jahr habe ich mir Silvester inbrünstig ein paar Dinge gewünscht: Dass das Kind in meinem Bauch gesund zur Welt kommen möge vor allem. Diese Wünsche haben sich alle erfüllt, und ich bin sehr froh und dankbar. Das fast vergangene Jahr war ein besonderes, ein Ausnahmejahr. Für das neue wünsche ich mir zum Beispiel, dass wir ein bisschen mehr Familienzeit haben und dass ich beruflich ein bisschen besser auf die Beine komme. Das kann man in Vorsätze umformulieren: Weniger Onlinezeiten, mehr Zeit zu dritt verbringen, mehr Konzentration. Alles etwas vage, aber leichter messbare Vorsätze wie "der Tante jeden Freitag eine Karte schreiben" oder "zum Frühstück nur noch Vollkorn" habe ich tatsächlich in dieser Runde nicht. Auch wenn man da sicher was tun könnte.