Dienstag, 30. Januar 2007

Stöckchen: fünf Dinge

Phoebe wirft mir ein Stöckchen zu und nun soll ich fünf Dinge verraten, „die Ihr noch nicht über mich wisst“. [Gegenfrage, wisst Ihr denn schon wesentlich mehr als fünf Dinge von mir?]
Seele zeigen, Schrullen zugeben, Schönes oder Schauriges aufdecken? Ich nehme Seele. Voilà:

1 Semester, und zwar aus guten Gründen nur eines, habe ich Psychologie im Nebenfach studiert.

2 Idole: Mafalda es mi ídola.
In ihrer Zerrissenheit bin ich allerdings vermutlich Lucy ähnlicher. Fürchte ich.

3 Farben stehen in meinem Pass bei Augenfarbe. Zu eitel um einfach "nicht definierbar" zu sagen?

4 wäre die Position gewesen, die ich gerne mal gehabt hätte in unserer 4x100m-Staffel. Ich war immer Startläuferin oder an Position 3, was wegen der Kurve beides schön ist – aber wie gerne einmal Schlussläuferin sein, um kurz nach der Ziellinie die Arme hochreißen zu können, für alle vier.

> 5 Krisen [eine, beispielhaft]: Schon an meinem zehnten Geburtstag war ich krisengeschüttelt, weil ich „nie wieder einstellig“ sein würde.

Liest ein Blogger mein Blog? Wenn ja, könnten Sie das Stöckchen bitte bei Moni und bei Tack, von der ich wirklich nichts weiß, vorbeibringen? Besten Dank.

[Neues Problem, wie gesagt, >5 : Wie sucht man aus, wen man mit Stöckchen ehrt oder belästigt?]

Übersetzen

Bei den Literaturübersetzern und, einfacher und kurz erläutert, bei Frau Isa ist die Berliner Erklärung des Übersetzerverbandes zur Diskussion um die Vergütung und das "Münchner Modell" nachzulesen.

Montag, 29. Januar 2007

Schäfchen zählen


Schlafen gehört zu den Dingen, für die es mir deutlich an Talent mangelt. Eine Art der Unbegabtheit, die mich selbst viele Nerven kostet, aber auch [früher] meine Eltern und [heute] meinen Mann. Das Magazin der Süddeutschen beschäftigte sich am Freitag mit dem Thema Schlafen als Paar: Augen zu und durch.
Percanto und ich haben dem anderen sehr unterschiedliche Stellen aus dem Artikel zitiert, das würde als Analyse unseres Schlafverhaltens vielleicht schon reichen. Meistens wird er wieder wach, wenn ich gerade eingeschlafen bin. Wenn ich einschlafe.
Eckdaten: Gemeinsames Doppelbett. Er zu meiner Rechten, ich zu seiner Linken. Er auf dem Rücken, ich auf der Seite. Jeder seine Decke. [Es wird mir ein Rätsel bleiben, wie Paare mit einer einzigen Decke schlafen können. Gewöhnt sich ein Partner mit der Zeit einfach daran, auch bei 5° Raumtemperatur unbedeckt zu schlafen, wenn der Liebste sich ganz in die Laken gewickelt hat? Diese Bedingung stimmt bei uns: Jedem seine Decke!]
Dennoch hatte ich auch in der vergangenen Nacht viel Zeit, über Nicht-Schlafen-Können nachzudenken. Was hält mich ab? [Percanto sagt: alles.]

- Es ist zu warm
- Es ist zu kalt
- Ich könnte noch mal Nase putzen
- Wen sollte ich morgen anrufen?
- Besonders die Füße sind zu kalt
- Er schnorchelt
- Er bewegt sich
- Über uns ist die Heizung an und das Rohr rauscht
- Wenn ich den Kopf an seinem Rücken habe, kann ich da ersticken?
- Das Bett quietscht
- Ob das klappt? Und wenn nicht?
- Er schnorchelt nicht und ich kontrolliere, ob er noch atmet
- Die Daunen sind ziemlich ungleichmäßig verteilt
- Die Fransen der Wolldecke kitzeln
- Was sagt es über unsere Beziehung, wenn ich ihm den Rücken zudrehe?
- Auf der linken Seite liegend tut die Schulter weh
- Auf der rechten Seite liegend schläft das Bein ein
- Was reimt sich auf „Cueca“?
- Die Augen fallen immer wieder auf

Schäfchen zählen bringt es auch nicht, Schafe multiplizieren oder Schafe nur in Primzahlgruppen vorbeiziehen zu lassen hilft manchmal.
Bis eines blökt. Oder auf dem Nachbarhaus ein Vogel landet. Dann fange ich von vorne an.
[Gibt es das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" als Selbsthilfekurs für Erwachsene?]

Sonntag, 28. Januar 2007

Geburtstag, Geburtstag :||


Morgen, genauer: in wenigen Minuten fängt eine der Hauptgeburtstagswochen des Jahres an, mit vier Familiengeburtstagen an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Wir machen so etwas gerne en gros und en bloc. Eigentlich sehr schön, allerdings habe ich erst zwei Geschenke für die vier Damen, was die Vorfreude des Gastes doch merklich trübt.

[Eine Formulierung, die wahrscheinlich wieder einmal belegt, dass ich ein Das-Glas-ist-halb-leer-Typ bin.]

Samstag, 27. Januar 2007

Donnerstag, 25. Januar 2007

Jim Knopf oder Lukas?

Über Namen lässt sich trefflich streiten, und treffliche Klischees lassen sich auffahren, doch werde ich mich hier nicht darüber auslassen, was ich von Namen wie „Shakira-Chayenne“ halte.
Bei einigen Namen, die ich in letzter Zeit gelesen habe, frage ich mich aber doch, ob die Eltern das absichtlich machen oder einfach nicht merken, wie sie ihre Kinder nennen. Die Lektüre von Baby-Foren
ist in diesem Zusammenhang sehr zu empfehlen.
Eine werdende Mutter in einem dieser Foren wollte ihr Töchterlein Lilli Marleen nennen und bat kürzlich um Rat, weil ihr Freund gesagt habe, es gäbe da ein Lied. Ob das stimme? Sie bekam Zuspruch von anderen Lilli-Marleen-Mamas, aber auch Kritik und scheint sich für Lilly und gegen Marleen entschieden zu haben. Dabei hätte sich Lilli Marleen sicher gut mit Nils-Holger (aus demselben Forum) verstanden. Wenn dann der kleine Nils-Holger und vielleicht Ronja Räu und Pippi Lang aus dem Kinderparadies (jetzt Småland, oder?) abgeholt werden möchten, würde ich mich wohl kurz von Billy und Ingvar losreißen und gucken, ob die Kinder aus Bullerbü auch da sind.
Und bei der Mutter, die ihren ersten Sohn Felix und den zweiten Tristan genannt hat, würde ich gerne mal in ein paar Jahren nach der Gemütslage der beiden Jungen fragen.

Gegen Nachnamen kann man nun wenig tun, aber nicht erst seit der Bekanntschaft mit Marc-Aurel Pickel frage ich mich immer wieder, ob so manche Eltern bei der Kombination Vor-/Nachname etwas übersehen oder diese etwa beabsichtigt haben - wie kürzlich bei dem einen Kinderdarsteller im Film „Sommer vorm Balkon“, der im Nachspann mit dem Namen „Maximilian Moritz“ überraschte.
Da kann Benjamin Blüm doch fast einpacken.

Montag, 22. Januar 2007

Problemzone Leben

Im Schaufenster der größten Buchhandlung am Platz ein großes Plakat, das Begeisterung suggeriert:
Willkommen im Leben!
Drumherum Frauenbücher in Bonbonfarben, der von was auch immer geleitete Blick fällt sofort auf diesen Titel:
Bauch, Beine, Po
Zynisch? Schadenfroh? Bauch! Beine! Po! Willkommen im wirklich wahren Leben als Frau!

Kunst-Kalauer

Mein Vater und ich telefonieren, kommen von der Politik auf die Kunst, ganz elegant über das Immendorf-Bild von Schröder: "Unser Gold-Kanzler", ikonengleich. Ich erzähle von dem Interview mit Sylvester Stallone in der SZ-Wochenendbeilage (leider nur noch im kostenpflichtigen Bereich), über Stallones Bild von Anselm Kiefer und wie er damit umgegangen ist:
Ich habe dafür 1,7 Millionen Dollar bezahlt! Es war Stroh drauf. Kiefer hat das Stroh mit Klebstoff befestigt. Zu Hause denke ich: Scheiße, was liegt da unterm Bild? Stroh. Jeden Tag ein neuer Halm. Ich rufe den Händler an und sage: "Der Kiefer haart." Sagt der Händler: "Mister Stallone, das muss so sein, das Bild geht durch eine Entwicklung, das Bild lebt." Ich dachte, ich werd' verrückt. 1,7 Millionen Dollar!
Und dann?
Ich hab' die Halme wieder drangeklebt.
Mein Vater: "Der Kiefer nadelt!"


Sonntag, 21. Januar 2007

WM ARG : D

Wir befinden uns mitten in der WM in Deutschland, und da weit und breit keine windfeste Großleindwand zu sehen ist, hier zumindest der Spielplan.
Dieses Mal treffen Deutschland und Argentinien schon in der Vorrunde aufeinander, nämlich heute Nachmittag. Tabelle Gruppe C bisher: 1. Polen, 2. Deutschland, 3. Brasilien, 4. Argentinien.

Edit: Hier gibt es übrigens einen Liveticker.

Samstag, 20. Januar 2007

Polnische Fluchten

Flüchtlinge, vom polnischen Lyriker gelesen, klingt wie Pflichtlinge.

Freitag, 19. Januar 2007

Vom Winde verweht

Heute Morgen sieht es draußen ganz ruhig aus, nur die Fahrräder haben sich zum Schlafen hingelegt und der Müll hat sich mitsamt einiger alter Weihnachtsbäume gut verteilt. Und mein Percanto fehlt, er ist gestern mit der Bahn zwischen hier und H hängengeblieben, wurde dann von einem Freund einer Freundin aufgenommen - und hat anscheinend einen sehr vergnügten Sturmabend verlebt! Er war nicht der einzige Gestrandete diese Nacht, wie man bei Isa und Ivy [und jetzt auch bei Herrn Paulsen und bei Kathleen] nachlesen kann. Ich selbst war zu Hause - da ich also nicht bei andern Bloggern gestrandet war und auch keinen Sturm-Besuch bekommen hatte, habe ich mich zumindest ein wenig selbst evakuiert und bin von der Luv- auf die Lee-Seite des Hauses gezogen. Schlafzimmer war Luv, und mit der fixen Idee, Kyrill könnte einfach die laut pfeifende Scheibe über meinem Kopf eindrücken, war an Schlaf nicht zu denken. Lee war Sofa. Als Notlager natürlich lange nicht so lustig wie Stranden. Beim nächsten Sturm fahr ich mit!

Donnerstag, 18. Januar 2007

Kyrill

Nordseewetter, nur ohne Nordsee.

Vorausschauend planen

Heute, am 18. Januar, bekam ich einen Brief mit einer Einladung - für Silvester 2007. So früh war ich glaub ich noch nie dran.

Sonntag, 14. Januar 2007

Ruhestörung

Der Sonntag hat sich zu unserem Hauptputztag entwickelt, mit in-den-Ecken-saugen und mit etwas Glück sogar mit Fensterputzen. Manchmal. Während ich heute also mit gelben Handschuhen unterwegs bin und über das kleine Küchenradio NDR Kultur höre (mit einem Bericht über Buenos Aires, wie nett), frage ich mich, ob ich wagen kann, dabei das Wohnzimmerfenster offen zu lassen – oder ob mir die Nachbarn dann wieder den Herrn in Grün vorbeischicken?

Vor kurzem haben sich meine Nachbarn nämlich meiner erbarmt und etwas gegen die quälende Einsamkeit am Sonntag getan.

Ich hatte am Sonntag Vormittag in der Wohnung rumgepuzzelt und dabei Musik gehört: h-Moll-Messe von Bach. Im Wohnzimmer war die Musik an und ein Fenster zur Straße auf, ich war in Küche und Bad unterwegs. Als die CD zu Ende ist, habe ich Tango angemacht, ungefähr bei Track #2 und um zwanzig nach eins klopfte es heftig an der Wohnungstür - ein Polizist in voller Motorradmontur. Mit dem Helm durchaus ein bisschen „Sondereinsatzkommando“.


Ich:
„Guten Tag?“
Polizist: „Guten Tag. Hören Sie schon den ganzen Morgen klassische Musik?“
Ich: „Öh… den ganzen Morgen, naja, ich habe gerade die h-Moll-Messe gehört.“
Polizist: „Es gab eine Beschwerde von gegenüber. Ihre klassische Musik ist zu laut. Bei offenem Fenster können sie am Sonntag nicht so laut sein!“
Ich: „???“
Polizist: „So eine Musik ist ja auch nicht jedermanns Sache, und sie läuft wohl schon den ganzen Tag sehr laut.“
Ich: „??“

Ich wollte ihn fragen, ob das sein ernst sei, es sah allerdings auch ohne Nachfrage so aus, als sei er nicht zu Scherzen aufgelegt. So habe ich nur vorsichtig darauf hingewiesen, dass meine Anlage nicht besonders groß ist (Minianlage mit kleinen Boxen) und dass ich nur die Messe gehört habe und vorher weitgehend geräuschlos am Schreibtisch saß.

Polizist: „Sie müssen die Sonntagsruhe einhalten, und so ’ne Musik ist auch nicht nach jedermanns Geschmack. Da beschweren sich die Leute.“

Ich hätte ihn auch noch gerne drauf hingewiesen, dass wir hier mitten in der Innenstadt und zwei Schritte neben der Fußgängerzone sind, über 3 Kneipen wohnen, gegenüber einen Dönerladen und hinten raus eine Pizzeria haben, alle Kneipen ihre eigene Musik und Außenbestuhlung haben und dass es hier oft wirklich laut ist – bin aber davon ausgegangen, dass er das bemerkt haben muss, als er sein Motorrad vor dem „Bismarckstübchen – ab 8 Uhr geöffnet – kein Essen“ geparkt hat. Allerdings spielen die anderen keinen Bach, zugegeben. Was ja besonders unangenehm für den Sonntagsfrieden ist.

Auch hätte ich ihm gerne gesagt, dass – a propos "nicht jedermanns Geschmack" – ich nur was für die ästhetische Bildung unseres Viertels tun wollte. Hatte aber nicht den Eindruck, dass er Sinn dafür gehabt hätte. Also habe ich mir das alles verkniffen, mich artig entschuldigt und versprochen, am nächsten Sonntag keinen Bach zu spielen.


Musikwünsche, anybody?

Deutsch als Fremdsprache, Abteilung Missverstandene Redewendungen [2]


"Perlen in die Säure werfen."

[Danke, B.]

Donnerstag, 11. Januar 2007

Wortbildung

Eine junge Frau erzählt: "Weil ich jetzt schwanger bin, haben wir die Hochzeit vorverschoben und heiraten dieses Jahr schon."
Erinnert mich an meinen damals noch ganz kleinen Bruder 1: "Das ist gar keine Abkürzung. Das ist eine Ablängerung."


Dienstag, 9. Januar 2007

Warenwelten

I.
Zwooooosh! Bei Tchibo verkaufen sie ein Staubschwert! Mutterns NASA-geprüfte Kittelschürze überwerfen und dann Hausarbeit mit Laser-Action! Cool.

II.
Ebenfalls bei Tchibo gibt es heute Batterietester. Digitale. Die Batterie, die man braucht, um den Batterietester zu benutzen, wird mitgeliefert. (Also, eigentlich braucht man ja zwei: Eine im Batterietester, damit das Ding läuft, und eine außen, für den Test. Die mitgelieferte scheint geladen und somit für innen zu sein. Oder fürs Erfolgserlebnis.)


Montag, 8. Januar 2007

Mittelmaß

Was ist das eigentlich für ein Frauenbild, Frau Henkel?
Das große Interview der Neujahrs-Wochenendbeilage der Süddeutschen bestreitet Johannes Willms mit Gabriele Henkel zum Thema "Glamour". Sie beantwortet Fragen zu Gästen, Festen und Eleganz - und zu Männern und Frauen:

¿? Welche Eigenschaft schätzen Sie an einem Mann am meisten?

: Himself!
[...]
¿? Gibt es Frauen, die Sie bewundern?
: O ja, und ihre Freundschaft ist mir wichtig.
¿? Und für was bewundern Sie die Frauen?
: Für ihre Persönlichkeit, ihre Schlagfertigkeit. Gute Frauen sind oft interessanter als mittelmäßige Männer.

Fällt der letzte Satz unter die geschätzte Schlagfertigkeit? Ich wäre ja sehr geneigt, ihn als ironischen Kommentar zu verstehen, nur passt die unironische Lesart leider viel besser zum restlichen Interview. "Gute Frauen sind oft interessanter als mittelmäßige Männer". Na dann.

Samstag, 6. Januar 2007

Phobien

Hat die eigentlich einen Namen, diese Angst zu ersticken, wenn man sich einen Rollkragenpullover über den Kopf zieht?

Freitag, 5. Januar 2007

...

Nachtrag - vielleicht habe ich auch einfach nicht kapiert, dass "Geisteswissenschaften" nur ein Synonym für "Hilfswissenschaften" sein soll.

2007 - Jahr der Geisteswissenschaften


2007 ist also das "Wissenschaftsjahr der Geisteswissenschaften". Netter Versuch, möchte man meinen, nach Einzeldisziplinen wie Physik, Informatik, Geowissenschaften, Chemie oder dem Einsteinjahr (gekontert vom Mozartjahr, aber das war wohl eine andere Veranstaltung) mal die gesammelten Geisteswissenschaften (tutti) zu Wort kommen zu lassen bzw. auf die Bühne zu bitten, oder was immer Geistis so tun.
Die Beschreibung dieses Jahres vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ist dann sehr aufschlussreich. Im ministeriellen Überlick über 2007 wird das "ABC der Menschheit" als so dies und jenes beschrieben. Sprache soll im Mittelpunkt stehen, und es fallen tolle Schlüsselworte wie "Kultur", "Weltanschauung" und "Identität". Sprache sei "Reden, aber auch Mimik und Gestik, Musik und Tanz." Vor allem aber sind Geisteswissenschaften offensichtlich "gefragt, wo Gentechnik oder Medizin möglich machen, was bislang undenkbar war, wo es unterschiedliche Sprachen zu erklären gilt oder wo Traditionen verstanden und übersetzt sein wollen."
Bei allem Respekt für Medizin, Gentechnik und Informatik - ein Wort fehlt mir auf dieser hochoffiziellen Seite zur Bedeutung der Geisteswissenschaften: Literatur.
Mal davon gehört?

Donnerstag, 4. Januar 2007

Alte Wörter, neue Wörter

Gestern, anderthalb Wochen nach Weihnachten, bin ich Isas Verein zur Rettung des Anderthalb beigetreten, in dem man sich verpflichtet, bei jeder sich bietenden Möglichkeit anderthalb zu schreiben. Leider sind seit heute bei Isa alle Kommentare verschwunden, weshalb ich nicht mehr rekonstruieren kann, wie man den schicken Club-Anderthalb-Button auf die Seite bastelt.

Neue Wörter muss man (noch) nicht retten, sollte sie aber pflegen und aufpäppeln, wenn sie schön sind.

Besonders gefallen haben mir in den letzten Tagen diese beiden (anderthalb wäre jetzt besser, aber es waren zwei) Exemplare:

- Passanten-Spam -
[Danke,
Moni! ]

- Segelaugen -
[Danke, Miri!]

Dienstag, 2. Januar 2007

Deutsch als Fremdsprache, Abteilung Missverstandene Redewendungen

"Wir sitzen hier auf dem warmen Kohl und warten."
[Danke, Artemi]


Grenzübergang

Die Kategorien hängen noch im alten Jahr fest.
Beim Fondue biete ich an: „In der Schale ist Rind, und in dieser ist Fleisch.“ Später: „Dieser Kerzenleuchter ist aus Silber, der hier aus dem Keller.“