Dienstag, 8. März 2011

Für wen dieses Internet geschrieben wird

Wer sind sie eigentlich, die Internetnutzer? Ich weiß nicht, ob Sie es wussten, aber vor allem sind es meine Eltern. Es ist nämlich so: Zunächst bringt meine Mutter mir das wunderbare Kochbuch VegItalia mit, weil Frau Gröner daraus süßsaure Zwiebeln zubereitet hatte. Also kauft meine Mutter das Buch, eins für sich und eins für die Tochter.
Gestern wollte Nuno dann mit seinen Großeltern telefonieren, fragte, ob sie "Tee trink" und auch "Kucha" haben. Ja, sie hatten Kuchen, selbstgebacken und fast aufgegessen: Den Zitronenkuchen aus Ankes letztem Koch&Back-Posting. Ob er gut sei? Sehr gut. "Wir backen übrigens jetzt auch jeden zweiten Tag Brot, das ist toll", sagte mein Vater dann, und meine Mutter rief aus dem Hintergrund "Mehl 250 zu 150 Gramm, und heute haben wir Nüsse reingeworfen! Das schmeckt so gut!" Ich muss das famose Idiotenbrot jetzt dringend mal ausprobieren. Denn ein bisschen wird das Internet ja auch für mich geschrieben, hoffe ich.


[Ich habe nicht mal ein Label für Essbares. So sieht's aus, wenn Trends an einem vorbeigehen.]

Kommentare:

  1. Nanu, die Links zu Anke führen alle nur auf ihre Startseite.
    Gemeint waren die Rezepte "Cipolline in agrodolce" und "Lemon Bars".

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  2. Ich schreibe mein Internet eigentlich hautsächlich für dich, klar.

    Liebe Percantaeltern, sowas freut mich immer außerordentlich. Kriegt man ja normalerweise kaum mit. (Favorit ist hier halb Weizen, halb Roggenvollkorn. Oder nur Weizen mit ordentlich Sesam. Dinkel ist auch gut, stinkt aber gegen die anderen etwas ab. Und: Sonnenblumenkerne!)

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  3. Ob ich EINmal einen Kommentar ohne Fehler getippt kriege? Argh.

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  4. Schöne Grüße an die Eltern. Hier sind die Zwiebeln und hier die Zitronenschnittchen.

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