Freitag, 2. April 2010

Karfreitag

Magen-Darm-Infekt. Unter den einfachen Krankheiten die würdeloseste.
Karfreitag im Elternhaus von Percanta. Alle waren wir auf die malade Schwägerin eingestellt, die mit einem frisch operierten Kreuzbandriss aus dem Auto stieg und sich wacker mit ihren blauen Krücken (pardon: Unterarmstützen) die 17 steilen Stufen zwischen Kinderzimmer-Ebene und Wohnzimmer hoch- und runterkämpft. Auch das Söhnchen ist aber mit Infekt hergekommen, Fieber und Durchfall hatte er, ist aber soweit schon wieder gesund. Allerdings hat er offenbar seine Großmutter angesteckt, die nun mit flauem Gefühl im Magen das Osteressen für die Großfamilie bereitet, Fisch und Lamm und Torte. Tapfer. Mich kostet es schon Überwindung, diese Worte zu tippen. bah, Lebensmittel. Auch ich habe einen Magen-Darm-Infekt und liege seit gestern Nacht fiebrig matt im Bett, wenn ich nicht gerade ins Bad renne oder taumele, was in sehr hoher Frequenz geschieht. So hohe Frequenz, dass der Vater der Sippe Infusionen aus dem Krankenhaus geholt hat. Bruder #1 gibt den Hausarzt, er hat sie gemischt und mir einen Zugang gelegt, und so liege ich nun im Kinderzimmer und habe einen Tropf über mir baumeln, über den ich wieder etwas Flüssigkeit bekomme und inzwischen auch wirkende Mittel gegen Übelkeit, gegen Durchfall muss ich versuchen etwas zu schlucken. Es hilft und inzwischen bin ich schon bei der zweiten Tasse Kamillentee angelangt, erfolgreich. Bruder #2 schließlich steckt im Examen und versucht in einem anderen Zimmer zu lernen und sich mit sonst nichts anzustecken.
Aber wenn an dieser Ostergeschichte was dran ist, stehen wir alle spätestens Sonntag froh gesundet auf, das war doch so. Und können dann mit frischem Mut die kommende Woche wieder zur Arbeit gehen.

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